Wir sind überglücklich, als plötzlich zum ersten Mal ein Känguru vor uns steht und wir Koalas im Baum sehen. Australia, here we are!

Es geht los: Wir entfliehen dem deutschen Winter und nehmen eine lange Reise auf uns, um nach Down Under zu reisen. Unser Flug nach Australien geht am 1. Februar 2017. Wir sind für drei Wochen im Land und starten unseren Roadtrip in Brisbane.

Ostküste Australien in 3 Wochen (Route mit dem Camper)

In Brisbane holen wir unseren Camper bei Apollo ab und machen uns auf den Weg über Sydney, die Blue Mountains, Melbourne, die Great Ocean Road und die Grampions bis nach Adelaide. Die Route ist sehr vielfältig. Wir beginnen im tropischen Brisbane und enden im trockenen Adelaide.

Fakten

Highlights

Sonnenaufgang in den Grampians
Sonnenaufgang in den Grampians

Stationen unseres Roadtrips durch Australien

Wir beginnen unseren Roadtrip im tropischen Brisbane. Weite Surfer-Strände bestimmen entlang der Küste die Landschaft, bevor wir in die Eukalyptus-Wälder der Blue Mountains eintauchen. Wir machen Halt in Sydney und schwitzen bei extremen Temperaturen im Camper. Weiter geht es über den Pebbly Beach und den Wilsons Promontory bis nach Melbourne. Wir nehmen die Kurven der Great Ocean Road mit auf dem Weg zu den Grampians, die unsere letzte Station vor Adelaide bilden.

Brisbane

Wir landen in Brisbane und werden direkt vom sommerlichen Wetter begrüßt! Ein Segen nach dem dunklen, kühlen Winter in Deutschland. Wir fahren vom Flughafen direkt nach Downtown und halten die Füße bei South Banks ins warme Wasser des Street Beaches. Viele Familien kommen hier her, baden und grillen abends gemeinsam an einem der vielen kostenlosen Grills. Wir fühlen uns direkt wohl!

Weiter geht es eine Stunde Richtung Süden zur Gold Coast, an der wir nur kurz Halt machen. Die Gold Coast ist bekannt für ihren Surfer Strand, an dem wir kurz Halt machen, im Meer baden und uns eine Kleinigkeit zu Essen zubereiten. Weiter geht es ebenfalls eine Stunde nach Byron Bay und damit zum östlichsten Punkt Australiens, an dem ein alter Leuchtturm steht.

Australien: Straßenschild warnt von Kängurus
Straßenschild warnt von Kängurus auf den nächsten 20 Km

Blue Mountains

Nachdem wir nun die ersten größeren Städte und vollen Strände hinter uns gelassen haben, geht es in die Blue Mountains. Uns erwarten riesige Wälder voller Eukalyptus-Bäume. Das Öl verdunstet in der Hitze und sorgt für einen blauen Schleier über dem Tal. Wir sind erleichtert, dass wir nun endlich in der Natur sind und genießen den Abend auf einem kostenlosen Stellplatz mit Blick über das Tal.

SYdney

Es fällt uns schwer, von der Natur wieder ab in eine Großstadt zu fahren – vor allem, da 43 Grad für den Tag angesagt sind. Gleichzeitig freuen wir uns aber auch, die Vielfalt der Metropole zu entdecken. Ob die bekannte Opera, die Harbour Bridge oder das historische Viertel „The Rocks“: Sydney hat viel zu bieten.

Pebbly Beach

Wir lesen davon, dass man am Pebbly Beach nicht selten beim Frühstück von Kängurus besucht wird. Daher beschließen wir, uns auf den Weg zu machen. Nachdem wir erst am falschen Strand gewesen sind, bekommen wir doch noch die Kurve, erreichen den „echten“ Pebbly Beach und erleben dort einen einmaligen Strand. Es gibt nur wenige Stellplätze, die vom lokalen Ranger verwaltet werden. Wir haben Glück: es hatte geregnet, weshalb kaum jemand dort ist. Am Abend klart es allerdings auf und wir machen Bekanntschaft mit Kängurus, während wir einen Sundowner am Strand trinken. Der Pebbly Beach ist wirklich wunderschön!

Kängurus im Wilsons Promontory in Australien
Kängurus im Wilsons Promontory in Australien

Wilsons Promontory Nationalpark

Weiter geht es zum Wilsons Promotory – dem südlichsten Nationalpark auf dem Festland Australiens. Auf die Halbinsel führt eine Hauptstraße, die an einem Campingplatz endet. Von dort aus geht es nur noch zu Fuß weiter – entweder auf Tageswanderung oder mit Zelt.

Wir sehen Wombats, lauter Kängurus und Emus auf einer Wanderung durch den Park. Wir entscheiden uns kurz vor dem Nationalpark auf einem Campingplatz zu übernachten, der von einem lokalen Ranger betrieben wird.

Melbourne: Bahnhof an der Flinders Street
Melbourne: Bahnhof an der Flinders Street

Melbourne

Nicht weit entfernt vom Wilsons Promontory entfernt liegt Melbourne, eine Stadt, die kulturell sehr vielseitig ist. Besonders gefällt uns das abendliche Treiben am Federation Square. Menschen treffen sich dort, um sich zu unterhalten und haben nicht selten ihr Abendessen mit dabei. Wir können bei einem kostenlosen Konzert zuhören und der Sonne zusehen, wie sie zwischen den Hochhäusern verschwindet.

Australien: Great Ocean Road
Twelve Apostels an der Great Ocean Road

Great Ocean Road

Die Great Ocean Road soll eine der schönsten Straßen der Welt sein. Es geht sicherlich schlimmer, aber wir haben schon so einige schöne Straßen sehen können, die auf jeden Fall mithalten können. Dennoch: Die bekannten Twelve Apostels, von denen aktuell nur noch 8 im indischen Ozean stehen, sind beeindruckend anzusehen. Besonders im morgendlichen und abendlichen Licht ist die Stimmung ganz besonders.

Grampians Nationalpark

Die Grampians beeindrucken uns wirklich nachhaltig. Wir wünschen uns, dass wir länger hätten dort bleiben können. Besonders der Sonnenaufgang an den sogenannte Balconies im Grampians Nationalpark ist überwältigend. Wer schwindelfrei ist, kann sich bis nach vorne auf einen Felsvorsprung wagen und dort einen atemberaubenden Blick über das Tal genießen. Die Nacht verbringen wir auf einem Naturcampingplatz, den wir nur mit wenigen anderen Menschen teilen – dafür aber mit Kängurus.

Adelaide

Den Abschluss unserer Reise macht die Stadt Adelaide, von der wir dann auch in den Flieger in Richtung Deutschland starten. Adelaide ist eine gemütliche Stadt, die kulinarisch einiges zu bieten hat, aber auch kulturell: Während wir dort sind ist Fringe in Adelaide – das weltweit zweitgrößte Kunstfestival.

Und noch ein paar Tipps speziell für Australien

Wenn Du nun auf den Geschmack gekommen bist und dich fragst, an was Du alles vor deiner Reise denken musst, dann helfen dir diese Artikel sicherlich weiter. Denke z. B. an den passenden Stromadapter und überlege mal, ob Du deinen Koffer nicht zuhause lässt und auf einen Rucksack umsteigst. Weißt Du schon, was Du einpacken solltest? Für all das haben wir hier spannende Artikel für dich zusammengestellt:

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