Icefields Parkway: Kompletter Reiseguide mit schönsten Highlights

Peyto Lake am Icefields Parkway

Das ist der Icefields Parkway Guide mit den schönsten Highlights und Wanderungen auf dieser traumhaften Route durch die Rocky Mountains. Du erfährst auch, wann die beste Reisezeit für den Icefields Parkway ist, wie viel Zeit Du einplanen solltest und wie es mit Campingplätzen und Versorgungsmöglichkeiten aussieht.

Der Icefields Parkway gehört mit zu den schönsten Streckenabschnitten in Kanada. Da er bereits in den 1930er mit dem Ziel errichtet wurde, dass die Strecke eine touristische Route durch die Rocky Mountains werden soll, gelangst Du direkt von Highlight zu Highlight – und davon gibt es viele. Unzählige Sehenswürdigkeiten, Wanderungen und jede Menge Wildlife erwarten dich entlang des Icefields Parkway.

Die Strecke ist insgesamt rund 230km lang und könnte theoretisch an einem Tag bewältigt werden. Weil aber so viele Highlights zu finden sind, kann es für dich durchaus Sinn machen, mehr Zeit einzuplanen. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich mit vielen 3.000m hohen Bergen, Wäldern, Seen und Wasserfällen. Es erwarten dich auch unglaubliche 25 Gletscher und sieben gigantische Eisfelder.

Während die Wanderwege und Sehenswürdigkeiten an sich gut beschildert sind, ist es nicht immer einfach zu sehen, wo man für welche Sehenswürdigkeit anhalten muss. Wir empfehlen dir daher, im Visitor Center eine kostenlose Map mitzunehmen, um einen guten Überblick zu den Highlights zu bekommen.

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Der Icefields Parkway ist ideal, um mit dem Wohnmobil befahren zu werden. Die Straßen sind breit und einfach zu fahren. Es gibt zudem jede Menge große Parkplätze, um direkt bei den Highlights anzuhalten.

Highlights am Icefields Parkway

Entlang des Icefields Parkway gibt es so viel zu sehen, dass Du dich an dieser Strecke tagelang aufhalten könntest. Wir geben dir mal einen Überblick, damit Du weißt, was dich alles erwartet. Dann kannst Du dir ein paar der Highlights herauspicken. Wir starten unsere Route ab Jasper und fahren südlich bis nach Banff.

Übrigens, Du kannst dir hier auch unsere Icefields Parkway Karte mit allen Highlights kostenlos zum Ausdrucken herunterladen.

Athabasca Falls

Von Jasper aus kommend gelangst Du nach ungefähr 30km zu den Athabasca Falls. Die 23m hohen Wasserfälle im Athabasca River ziehen so einige Menschen an. Am besten kommst Du daher früh oder spät hier an. Ein großer Parkplatz für Wohnmobile ist vorhanden, von dem ein kurzer Fußweg direkt zur Aussichtsplattform führt.

Icefields Parkway: Athabasca Falls 02
Athabasca Falls am Icefields Parkway stürzen 30m in die Tiefe

Sunwapta Falls

Ungefähr 54km südlich von Jasper kommen dann die Sunwapta Falls direkt am Icefields Parkway. Immerhin 18km hohe Wasserfälle warten dort auf dich, nachdem Du vom Parkplatz einen kurzen Weg dorthin gegangen bist. Ein kleiner Weg führt am Wasserfall entlang. Wenn Du magst, kannst du 2km weiter bis zu den Lower Falls wandern.

Columbia Icefield

Das Columbia Icefield ist wohl mit das größte Highlight am Icefields Parkway. Ab Jasper kommt das Eisfeld nach circa 103km. Er erwarten dich acht Gletscher und damit eines der größten zusammenhängenden Eisfelder südlich des Polarkreises. Der Wahnsinn, oder? Direkt beim Icefields Center kann man den Athabasca Gletscher sehen – die anderen Gletscher sind nicht direkt vom Parkplatz aus zu entdecken. Parke dein Wohnmobil auf dem großen Parkplatz, ziehe feste Schuhe an und gehe einen kurzen, aber steinigen Weg bis direkt zum Gletscher. Auf unserer Reise war es ein total überwältigendes Gefühl, einem echten Gletscher so nah zu kommen. Neben der Freude, wurden wir aber auch nachdenklich, nachdem wie die Schilder entdeckt haben, die den Rückgang des Eisfeldes markieren. Für jedes Jahr gibt es ein Schild.

Columbia Icefield
Athabasca Gletscher am Icefields Parkway – @janherme

Howse Pass Viewpoint

154km ab Jasper gelangst Du zum Howse Pass Viewpoint. Dort laden Picknickplätze und ein wirklich schöner Blick auf die weitläufige Landschaft zu einer kurzen Rast ein. Auf einem großen Parkplatz direkt am Icefields Parkway kannst Du dein Auto parken.

Howse Pass Viewpoint
Der Howse Pass Viewpoint lädt zu einem kleinen Zwischenstopp ein – @janherme

Mistaya Canyon

Neben Wasserfällen, Gletschern und tollen Aussichtspunkten, erwartet dich ca. 159km südlich von Jasper auch noch ein Canyon. Diesen haben die wenigsten auf dem Schirm, wenn sie den Icefields Parkway entlang fahren. Parke also das Auto direkt an der Haltebucht und wandere 500m durch einen Wald bis zum Mistaya Canyon und hören dem Rauschen des Mistaya Rivers zu, der über lange Zeit diesen Canyon geformt hat.

Waterfowl Lakes

Weiter geht es auf Kilometer 173 mit den Waterfowl Lakes, die zwischen Ende Juni und Anfang September geöffnet sind. Die Seen macht so besonders, dass die Oberfläche ein echtes Farbenspiel ist. Einige Flächen sind grün, andere eher blau, manche schimmern türkisfarben. Eine Haltebucht direkt an der Straße macht den Stopp auch hier wieder einfach.

Peyto Lake

Wahrscheinlich kennst Du diesen See, denn er ist auf vielen kanadischen Postkarten zu finden. Rund 190km südlichen von Jasper wartet dieser wirklich surreal scheinende türkisfarbene See auf dich. Gletscherwasser füllt den See und färbt mit dem Gesteinsmehl der umliegenden 3.000m hohen Berge diesen See so unglaublich schön. Auch wenn hier immer sehr viele Touristen vorbei kommen und der See mit Sicherheit kein Geheimtipp ist, lohnt sich der Anblick. Vom Parkplatz für Wohnmobile führt ein 500m langer Weg direkt hoch bis zur Aussichtsplattform.

Peyto Lake am Icefields Parkway
Peyto Lake: der wohl schönste See am Icefields Parkway – @janherme

Bow Lake

Auch der Bow Lake wird von Gletscherwasser gespeist und befindet sich bei Kilometer 196. Eine große Haltebucht mit Einfahrt zu Picknickplätzen macht auch diesen See zu einem einfachen, aber auch tollen Zwischenstopp. Je nach Sonnenstand variieren die Farben des Sees, was ihn echt besonders macht. Wir haben hier Pause gemacht, uns ein paar Nudeln gekocht und tollen Blick einfach nur genossen.

Bow Lake am Icefields Parkway
Bow Lake am Icefields Parkway – @janherme

Herbert Lake

Herbert wartet auf dich bzw. der Herbert Lake, der sich 227km ab Jasper, also nahezu in der Nähe von Banff befindet. Dieser See ist kein typischer Touristen-Hotspot am Icefields Parkway, aber dennoch sehr sehenswert. Wenn Du also mal eine Pause von den Touristen möchtest, dann bietet sich dieser See sehr dafür an. Umgeben von Wäldern und Bergen, macht der See eine besonders gute Figur, wenn abends die Sonne an den Berggipfeln ein warmes Farbenspiel zaubert. Hier gibt es einige Wanderwege, aber auch tolle Picknickplätze.

Die schönsten Wanderungen

Wanderungen sind am Icefields Parkway sehr gut ausgeschildert und es gibt nahezu an jedem Highlight eine Chance zum Wandern. Teilweise sind sie kurz, teilweise um die drei Stunden und manche sind auch Tageswanderungen. Toll ist, dass jede Wanderung mit einer Wandertafel beginnt, durch die man einen guten Überblick zur Route bekommt und auch sehen kann, wie viele Höhenmeter man überwinden muss. Wir haben dir mal vier Wanderungen am Icefields Parkway herausgesucht, die wir dir empfehlen würden.

Vally of the Five Lakes

Wie der Name schon verrät, kommst Du an fünf kleinen Seen vorbei. Auf diesem Trail kannst Du sehr gut Wildtiere und Wasservögel beobachten. Der rund 5 km lange Rundwanderweg ist leicht zu gehen und damit perfekt für Anfänger geeignet. Die Wanderung dauert um die 2 Stunden.

Wilcox Pass Trail

Ein weiterer Wanderweg für Anfänger. Auf insgesamt 8 km (hin und zurück) führt dich dieser Weg entlang schöner Landschaft. Schon nach ca. 1,2 Km hast Du einen direkten Blick auf den Athabasca Gletscher. Wenn Du den Trail also verkürzen möchtest, könntest Du hier umdrehen. Solltest Du den gesamten Wilcox Pass Trail gehen wollen, dann plane für diese Wanderung circa 4 bis 5 Stunden ein.

Parker Ridge Trail

Diese Wanderung gehört zu den schönsten im nördlichen Teil des Banff National Parks. Entlang des Weges blickt man auf den Sasketchewan Mountain mit einem Gletscher und hat außerdem ein tolles Bergpanorama. Häufig sieht man hier auch Dickhornschafe und Bergziegen. Ein circa 5 km langer Rundwanderweg führt dich in ca. 3 Stunden wieder zurück zu deinem Auto. Wissen solltest Du, dass Du auf diesem Weg rund 275 Höhenmeter überwinden musst – daher ist der Trail anstrengend, aber durchaus für Anfänger geeignet. Wichtig zu wissen ist, dass dieser Trail erst ab ca. Anfang Juli schneefrei ist.

Nigel Pass Trail

Der Nigel Pass liegt an der Grenze zwischen Jasper und Banff National Park. Der Trail ist eher etwas für Fortgeschrittene. Besonders die letzten Kilometer bis zum Pass sind ziemlich steil und felsig. Belohnt wird man dann dafür aber mit einem tollen Ausblick ins Tal des Brazeau Rivers. Der Wanderweg ist insgesamt 14km lang und Du solltest dafür insgesamt um die 5 Stunden einplanen.

Welche Tiere gibt es am Icefields Parkway?

In den Rocky Mountains und damit am Icefields Parkway gibt es insgesamt 52 Säugetierarten und machen diese Region zu den artenreichsten in ganz Kanada. Neben Schwarz- und Grizzlybären gibt es auch jede Menge Wapitis, Elche, Dickhornschafe, Kojoten, aber auch Wölfe und Pumas.

Bergziegen direkt an der Straße
Bergziegen direkt an der Straße

Der Icefields Parkway ist wirklich toll, wenn man gerne Tiere sieht. Besonders morgens und abends sind Wildtiere besonders gut zu beobachten. Du solltest beim Fahren auf jeden Fall acht geben: sowohl Tiere können plötzlich auf der Straße stehen, als auch Touristen mit ihrer Kamera oder ein Autostau, der sich neben einem Bären bildet. Die Masse der Touristen ist hier oft ein Problem für die Sicherheit der Wildtiere und des Menschen. Wir bitten dich daher unbedingt, immer einen respektvollen Abstand zu Wildtieren einzuhalten, niemals Tiere anzulocken und zu füttern. Solltest Du ein Tier entlang der Strecke sehen, welches bereits von einer Menschentraube belagert wird, dann fahre zum Wohl des Tieres lieber weiter. In den Rocky Mountains leben so viele Tiere, dass Du bestimmt noch an anderer Stelle das Glück hast, ein Wildtier zu beobachten.

Achtung vor Tieren auf dem Icefields Parkway
Achtung vor Tieren auf dem Icefields Parkway

Beste Reisezeit für diese Route

Der Icefields Parkway ist ganzjährig bereisbar, wenn auch in der Off-Season sehr eingeschränkt und in der Nebensaison zum Teil eingeschränkt. Wir geben dir mal einen groben Überblick über die einzelnen Jahreszeiten, damit Du ein Gefühl bekommst, wann die richtige Zeit für dich ist.

Frühling

Die Vorsaison startet im Frühling, denn alles beginnt zu blühen. Zum Teil liegt noch Schnee, während sich die ersten Blumen an die Oberfläche kämpfen. Berge sind schneebedeckt und machen jeden Kilometer des Icefields Parkway so unvergesslich schön.

Der Schnee auf den Bergen beginnt zu schmelzen und lässt die Wasserstände in den Flüssen sehr hoch steigen. Die Wasserfälle sind zu dieser Zeit besonders spektakulär. Seen hingegen können vereinzelt noch zugefroren sein.

Beim Wetter musst Du dich auf alles einstellen. Es kann noch sehr frostig mit Schnee sein oder auch Frühlingshaft mit zweistelligen Temperaturen.

Schnee auf dem Weg zum Peyto Lake
Hier liegt im Juni noch Schnee auf dem Weg zum Peyto Lake

Die Tiere beginnen stückweise aus der Winterruhe zu erwachen, wie z. B. der Bär. Wachgewordene Bären lieben es dann, das frische Gras am Straßenrand zu fressen. Diese Zeit ist die wohl am besten geeignete Reisezeit, um viele Tiere zu beobachten – gleichzeitig sind noch wenige Touristen unterwegs.

Grizzly Bär am Icefields Parkway
Dieser Grizzly tauchte plötzlich am Straßenrand auf

Der Frühling ist unsere absolute Lieblingszeit, auch, wenn zum Teil noch einige Attraktionen und Campingplätze geschlossen oder eingeschränkt sind.

Sommer

Die wohl beliebteste Reisezeit am Icefields Parkway ist der Sommer und damit ist buchstäblich Hochsaison mit bestem Wetter. Alles ist grün, die Berge sind nur noch sehr vereinzelt mit Schnee bedeckt und die Tiere ziehen sich weiter zurück.

Wenn Du deine Chance erhöhen willst Wildtiere zu beobachten, dann fährst Du besonders früh oder spät die Straßen entlang. Denn dann sind viele Tiere direkt von der Straße aus zu beobachten, während sie sich zur Mittagszeit zurück ziehen.

Zu dieser Jahreszeit haben wirklich alle Attraktionen und Campingplätze geöffnet und es sind die meisten Touristen unterwegs. Es kann mitunter ziemlich voll werden, sodass Du früh am Campingplatz sein solltest. Gleichzeitig ist der Sommer, vor allem der Juli, auch die teuerste Reisezeit in Kanada. Wir haben dir einen Kostenrechner für Kanada erstellt, mit dem Du deine Reise mit dem Wohnmobil durch Kanada berechnen kannst.

Herbst

Kennst Du Bilder des Indian Summers, wenn sich die Wälder so langsam in alle erdenklich warmen Farben verwandeln? Die Nebensaison startet, aber die Hochsaison für dein Auge. Rot, braun, gelb, orange – alle diese Farben durchziehen die Wälder, an denen Du auf dem Icefields Parkway entlang fährst.

Die Temperaturen sind Anfang Herbst häufig noch mild, jedoch kann es vereinzelt auch schon Schnee geben und frieren. Für viele Wildtiere beginnt die letzte Jahreszeit, in der sie sich Fettreserven für den Winter anfressen können. Besonders Bären müssen vor der Winterruhe genügend Nahrung finden, weshalb es für sie eine stressige Zeit ist.

Ähnlich, wie im Frühling, sind einige Attraktionen und Campingplätze bereits geschlossen oder eingeschränkt. Das ist aber eigentlich kein Problem, da die Strecke ohnehin eigentlich an einem Tag machbar wäre.

Winter

Der Winter ist die absolute Offseason, aber mit Sicherheit nicht weniger sehenswert, als die andere Jahreszeiten. Auch wenn alle Campingplätze geschlossen haben und kaum Touristen unterwegs sind, wirst Du hier etwas sehen, was Du lange nicht vergessen wirst.

Die Landschaft sieht zu dieser Zeit aus, wie im Bilderbuch. Alle Seen sind zugefroren und mit Schnee bedeckt. Wir haben diese unglaubliche Weiten als so wunderschön empfunden. Dazu war es auch noch so ruhig. Nur der Schnee knarzt unter den Schuhen und hier und da fällt mal eine Ladung Schnee vom Baum herunter. Solltest Du Wanderungen machen wollen, dann sind diese nur mit Schneeschuhen machbar. Aber auch das ist ein echtes Erlebnis!

Tiere sind zu dieser Zeit natürlich kaum zu sehen. Wenn Du aber Glück hast, dann siehst Du einen Elch durch die Landschaft ziehen.

Da der Icefields Parkway vom Schnee befreit wird, kann er auch im Winter befahren werden. Ein Ampelsystem zeigt bei der Einfahrt an, wie die aktuelle Lage auf der Piste ist.

Die perfekte Reisedauer für diese Traumstraße

Es ist natürlich immer sehr individuell, ob man sich nun mehr oder weniger Zeit für einen Abschnitt nimmt. Je nach Länge deiner gesamten Reise, hast Du möglicherweise auch nicht so viel Zeit. Was wir dir aber auf jeden Fall mitgeben können ist, dass Du hier theoretisch auch eine ganze Woche verbringen könntest. Es gibt so viel zu sehen, viele Wanderungen und immer wieder Möglichkeiten, auch einfach mal den Blick für eine Weile schweifen zu lassen.

See am Icefields Parkway
Hier kann man auch einfach mal nur den Blick schweifen lassen

Die Strecke ist insgesamt nur 230km lang, sodass Du auch in einem Rutsch durchfahren könntest und dabei nur ein bis zwei Stopps einlegst. Wenn das die Option sein soll, kannst Du auch noch weitere Tagestouren aus Jasper und Banff einplanen.

Wir empfehlen dir zwei bis drei Tage einzuplanen, damit Du ausreichend Zeit hast, diese tolle Landschaft aufzusaugen. Gerade in der Nebensaison ist das Wetter wechselhaft, sodass ein Tag Puffer mit Sicherheit nicht schaden kann.

Campingplätze zwischen Jasper und Banff

Auch wenn die Strecke eigentlich kurz ist, gibt es hier doch so einige Campingplätze direkt am Icefields Parkway. Je nach Saison haben dann mehr oder weniger – bzw. im Winter keine – geöffnet. Solltest Du in der Nebensaison unterwegs sein, ist es deutlich einfacher, einen Platz zu ergattern. Im Sommer hingegen kann es sein, dass Campingplätze schon früh voll sind. Das ist ein echtes Dilemma, denn eigentlich möchtest Du die tolle Landschaft anschauen, solltest aber gleichzeitig nicht so spät am Campingplatz sein, da Du sonst keinen freien Platz mehr abbekommst. Alle Plätze kannst Du ab 14 Uhr ansteuern – der Check-Out ist dann spätestens um 11 Uhr.

Die meisten Campingplätze vergeben nach dem Motto „First come, first serve“ – oder auch: wer zu spät kommt, hat Pech gehabt :). Einige Plätze lassen sich mittlerweile aber auch reservieren. Die offizielle Seite von Parks Canada listet alle Plätze auf und zeigt, welche reservierbar sind, wenn das eine Option für dich ist.

Versorgungsmöglichkeiten am Icefields Parkway

Der Icefields Parkway ist natürlich sehr touristisch, gleichzeitig gibt es aber gar nicht so viele Versorgungsmöglichkeiten, wie man vielleicht denkt – und übrigens auch kein Handyempfang. Am Saskatchewan River Crossing gibt es hingegen eine Versorgungsstelle, die ziemlich teuer ist. Hier kannst Du tanken oder auch einkaufen gehen.

Wir empfehlen dir auf jeden Fall vorher den Tank voll zu machen und dich ausreichend mit Lebensmitteln einzudecken. Die Landschaft ist ohnehin viel zu schön, als dass man seine Zeit im Supermarkt verbringen möchte.

Toiletten gibt es übrigens viele am Icefields Parkway – wenn auch zum Teil sehr einfache. Restaurants gibt es auch, wenn dir dann doch mal nicht nach kochen ist.

Fazit

Das war unser Reiseguide für den Icefields Parkway. Hier kannst Du wirklich viel Zeit verbringen, wenn Du möchtest. Es erwartet dich eine echte Vielfalt aus verschiedenen Landschaften, tollen Wanderwegen und jede Menge Tiere.

Der Icefields Parkway gehört damit für uns unbedingt mit auf die Route durch Kanada. Deshalb ist er auch Teil unseres Wildlife Tour Guides – einer fertig ausgearbeiteten Route mit Tagesbeschreibungen zum Mitnehmen. Und weil wir Tiere so lieben, findest Du darin die besten Tierspots für deinen Reisezeitraum. Wenn Du Lust hast, kannst Du dir hier ja mal eine Leseprobe anschauen: wildlifetourguide.com.

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