Der Sensoji Tempel (oder auch Asakusa Tempel) ist ein buddhistischer Tempel in Tokio und ein absolutes Highlight für einen Besuch in der Stadt. Der Sensoji Tempel wurde bereits im Jahre 645 erbaut und ist damit der älteste Tempel in Tokio. Besonders schön sieht er aus, wenn er abends von der Vielzahl an Lampen angestrahlt wird.

Sensoji Tempel in Asakusa

Der Sensoji Tempel befindet sich im Stadtteil Asakusa und kann von der gleichnamigen Bahnstation in circa 10 Minuten zu Fuß erreicht werden. Du gehst einfach immer geradeaus, bis Du direkt am seitlichen Eingang stehst.

Sowohl am Tag, als auch am Abend, findest Du einfach dorthin. Schließlich ist die gesamte Tempel-Anlage beleuchtet und schon von weitem gut zu erkennen.

Sensoji Tempel und die zwei Fischer

Die Legende um den Sensoji Tempel besagt, dass zwei Brüder im Jahre 628 eine ca. 5 cm große Statue der Kannon (Götting der Barmherzigkeit) aus dem nahegelegenen Fluss fischten. Mehrmals sollen die beiden die Statue wieder in den Fluss zurückgeworfen haben, jedoch kam sie immer wieder zu ihnen zurück. Die beiden sollen daraufhin entschieden haben, dass die Statue heilig wäre und sollen einen Tempel für sie erbaut haben. Im Jahre 645 soll demnach der Sensoji Tempel in Tokio entstanden sein und ist somit heute der älteste Tempel der Stadt.

Sensoji Tempel in Asakusa

 1-Tonnen-Laterne am Sensoji Tempel

Das Hauptgebäude des Sensoji Tempels ist umsäumt mit mehreren kleineren Toren sowie einer Pagode, die fünfstufig in den Himmel ragt. Sowohl am Hauptgebäude, als auch den Toren, hängen beeindruckt große Laternen von der Decke.

Laternen am Sensoji Tempel
Laternen am Sensoji Tempel

Während die roten Laternen rund 400 kg wiegen, bringen die Kupfer-Laternen daneben schon um die eine Tonne auf die Waage. Menschen, die darunter vorbeigehen, wirken förmlich verloren neben diesen ausnahmslos großen Laternen, die wirklich sehr mächtig wirken. Abends werden die Laternen mit Scheinwerfern bestrahlt und kommen so besonders toll zur Geltung.

Es ist schon wirklich beeindruckend, mit wie viel Mühe und mit welcher Kraft diese Tempel-Anlage vor knapp 1.400 Jahren gebaut worden sein muss. Wie haben die Menschen bloß diese riesigen Laternen aufgehängt? Ich stehe davor und stelle mir vor, wie diese Szene damals gewesen sein muss. Geruch von Räucherstäbchen liegt in der Luft und nur noch wenige Menschen sind um diese Uhrzeit hier unterwegs. Japan, du begeisterst mich. Schön, dass ich hier sein kann.

Warst Du schon mal in Japan und hast ähnliches gespürt? Dann schreib uns doch mal in den Kommentaren.

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