Drei Wochen Namibia Rundreise – was für ein Traum! Es war eine Reise, von der wir erwarteten, dass sie spannend wird. Doch welche Faszination Afrika tatsächlich auf uns ausüben wird, damit haben wir nicht im Geringsten gerechnet. Den Afrika-Virus, den gibt es wirklich. Und er ist heimtückisch, denn er macht stark süchtig – süchtig nach Afrika.

Die Reise war für uns wirklich einmalig. Deshalb haben wir Dir einen Reisebericht geschrieben, der unsere Rundreise durch das zentrale Namibia übersichtlich zusammenfasst. Zu jedem Abschnitt gibt es einen separaten Artikel, der jeweils verlinkt ist. Wir wünschen Dir viel Spaß beim Lesen.

Ein Kudu läuft über die Straße

Reisezeit Namibia

Wir haben uns dazu entschieden, nicht während der Hauptreisezeit durch Namibia zu reisen. Die Nebensaison erscheint uns als guter Zeitraum, um ohne viele andere Reisende unterwegs zu sein. Wir haben die Hoffnung, die Campsites nicht mit vielen anderen Campern teilen zu müssen. Allerdings müssen wir dafür in Kauf nehmen, während der Regenzeit (November bis März) durch Namibia zu reisen. Wir haben deshalb einige Zeit hin und her überlegt, ob wir es wirklich wagen sollen. Wir entscheiden uns dann doch recht schnell dafür und werden es nicht bereuen.

Wenn Du dich fragst, was es bedeutet, zu dieser Jahreszeit zu reisen, dann interessiert dich vielleicht dieser Artikel zur Namibia Regenzeit.

Gewitter in Namibia

Buchung der Namibia Rundreise

Als die Route unserer Rundreise steht, machen wir uns daran, die einzelnen Campsites zu buchen. Das funktioniert recht schnell und einwandfrei per Mail. Als nächstes holen wir verschiedene Mietwagen-Angebote ein und checken die Flüge nach Windhoek. Nachdem wir die Flüge mit Air Namibia gebucht haben, ist nun die Buchung des Mietwagen an der Reihe. Somit ist die Vorbereitung der Rundreise größtenteils abgeschlossen.

Unsere Namibia Rundreise haben wir recht spät im November 2017 für Januar/Februar 2018 gebucht.

Abendstimmung in der Namibwüste

Unsere Namibia Rundreise – Route

Wir starten unsere Namibia Selbstfahrer-Reise am 20. Januar 2018 in Windhoek. Nachdem wir unseren Toyota Hilux mit Dachzelt bei Kalahari Car Hire in Empfang genommen haben, verbringen wir eine Nacht in dem Villa Moringa Guesthouse.

Am nächsten Tag geht es dann endlich los!

21. bis 23. Januar: NamibRand Family Hideout

Hier geniessen wir die absolute Abgeschiedenheit und Ruhe mitten in der Wüste auf einer wunderschönen Campsite.

23. bis 25. Januar: Sesriem Campsite

Wir übernachten zwei Nächte auf der Campsite innerhalb des Nationalparks, um genug Zeit zu haben für die sensationellen Sonnenaufgänge in der Wüstenlandschaft des Sossousvleis und Deadvleis.

25. bis 27. Januar: Swakopmund

Wir fahren nach Swakopmund und beobachten in Walvis Bay die Flamingos vor der Küste. Nicht weit entfernt liegt Cape Cross, wo wir eine riesige Robben-Kolonie besuchen.

27. bis 29. Januar: Spitzkoppe Camping

Zwei Nächte schlafen wir zwischen den Felsformationen, die ein idealer Camp-Spot sind. Abends schauen wir der untergehenden Sonne zu, wie sie am Horizont verschwindet und die Felsen in ein wunderschönes Licht taucht.

29. bis 30. Januar: Cheetah Farm

Hier verbringen wir eine Nacht auf einer Farm, die verletzte und sogenannte „Problem“-Geparden aufnimmt und versorgt.

30. bis 31. Januar: Okaukuejo Camp

Nun geht es weiter in den Etosha Nationalpark. Eine Nacht bleiben wir in Okaukuejo, um Game Drives im Etosha zu unternehmen und abends Elefanten & Co. am Wasserloch zu beobachten.

31. bis 02. Februar: Halali Camp

Zwei Übernachtungen haben wir in Halali, um während unserer Game Drives tolle Erlebnisse zu sammeln.

02. bis 04. Februar: Namutoni Camp

Das Camp gefällt uns sehr gut. Auf der Namutomi Campsite erleben wir einiges und auch unsere Tiersichtungen in dem Gebiet sind genial!

04. bis 07. Februar: Waterberg Plateau Campsite

Eine richtig schöne Campsite, die am Tafelberg Namibias liegt. Die sehr grüne Vegetation geniessen wir auf einem Wanderweg und ein ganz klares Highlight ist die Begegnung mit den Nashörnern.

07. bis 10. Februar: Erindi Private Game Reserve

In dem privaten Wildschutzgebiet entdecken wir auf unseren Game Drives viele verschiedene Tiere. Die Landschaft im Erindi gefällt uns ebenfalls richtig gut.

Am Waterberg kommen wir den Nashörnern ganz dicht

Fazit unserer Namibia Rundreise

Wir planen fast überall mindestens zwei Übernachtungen am selben Ort ein. Uns ist das sehr wichtig, da wir genug Zeit vor Ort haben wollen. Am Ende der Reise wollen wir nicht das Gefühl haben, nur von A nach B gefahren zu sein. Mit zwei Übernachtungen haben wir also mindestens einen vollständigen Tag an dem jeweiligen Ort. Nach drei Wochen reisen, können wir wirklich sagen, dass uns das Reisetempo sehr gut tut und wir allen Etappen gerecht werden konnten.

Wir haben unsere Namibia Rundreise unendlich genossen und können jedem wirklich nur ans Herz legen, dieses faszinierende Land mit einem Allradwagen und Dachzelt zu erkunden. Nach der Namibia Reise ist uns ziemlich schnell klar gewesen, dass wir das südliche Afrika weiter erkunden wollen. Ungefähr ein Jahr später sind wir nach Botswana als Selbstfahrer gereist. Über dieses Abenteuer findest Du auch einiges auf YouTube. Wir freuen uns wenn Du vorbei schaust!

Planst Du nach Namibia zu reisen oder warst du sogar schon dort? Berichte uns doch mal in den Kommentaren. Wir freuen uns von dir zu hören!

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