Reisebericht Maun: letzter Stopp vor der Wildnis

Maun Botswana 02

Hast Du schon Teil 2 unseres Botswana-Reiseberichts gelesen? Falls nicht, dann findest Du ihn hier: Wir reisen nach Botswana ein…

Die erste Nacht in Botswana liegt bereits hinter uns. Wir haben in Ghanzi auf der El-Fari Campsite übernachtet. Laura hat Kopfschmerzen und dadurch ist ihr auch schlecht. Nicht die besten Voraussetzungen, um heute nach Maun zu fahren. Die gute Nachricht ist aber, dass die Strecke kurz wird. Um 9:45 Uhr verstaue ich die letzten Teile im Auto, setze Laura auf die Beifahrerseite und starte den Motor. Maun wir kommen!

Los geht es nach Maun

Wir fahren über Sandpisten wieder zurück auf die Teerstraße, die direkt nach Maun führt. Laura macht soweit eine guten Eindruck, die Fahrt ist entspannt und ich kann einige Tiere am Straßenrand entdecken. Ich denke darüber nach, wie es bald in der Wildnis wird. Wir werden dort zwischen jeder Menge Wildtieren im Zelt schlafen und abends am Lagerfeuer sitzen, während wir es im Busch rascheln hören. Am Tage werden wir Essen zubereiten, mal ein Buch lesen oder uns unterhalten. Dabei werden wir ja aber nicht durchweg um uns herum schauen können, ob ein Tier in der Nähe ist – mal abgesehen davon, dass die Sinne der Tiere uns Stadtmenschen ohnehin überlegen sind. Auf der anderen Seite ruft die Wildnis mit ihrer Ruhe, den atemberaubenden Sonnenuntergängen und jeder Menge Tiere, die uns sehr berühren werden…

Meine Gedanken brechen abrupt ab, als ich einen Check Point sehe. Um 10:20 Uhr sind wir im Ghanzi District angekommen und werden angehalten. Ein Officer kommt an die Fahrerseite und fragt mich, wo wir hin wollen und verlangt unsere Papiere. Er möchte einmal den Führerschein sehen – der deutsche nationale Führerschein reicht ihm – und die Fahrzeugpapiere, die wir von unserem Vermieter bekommen haben. Er geht einmal um das Auto herum, schaut ein wenig streng, gibt uns dann aber mit einem Lächeln die Papiere zurück und wünscht eine gute Weiterfahrt. 

Kurz darauf kommen wir auch direkt am nächsten Gate an. Dieses Mal an einem Vet Gate. Die Vet Gates sind Kontrollpunkte, an denen sämtliches Frischfleisch konfisziert wird, sofern gerade Krankheiten umgehen. Botswana möchte verständlicherweise verhindern, dass Krankheiten in die Wildnis ein- und ausgeschleppt werden. Wir haben dafür natürlich volles Verständnis, wahrscheinlich aber auch, weil wir kein Frischfleisch dabei haben. Wir werden freundlich durch gewunken. Wahrscheinlich gibt es aktuell kein Problem mit Krankheiten. Es ist auch ziemlich heiß und trocken – der letzte Regen ist wohl schon einige Zeit her.

Letzter Stopp vor der Wildnis 01
Sandpisten in Maun vor dem Audi Camp

Noch vor dem Mittag kommen wir in Maun an. Eine verhältnismäßig großen Stadt in Botswana. Ich habe noch während der Reise ein Buch gelesen, in dem Maun beschrieben wird, bevor es eine Teerstraße gab. Eine echte Safari-Stadt mit Pubs, Tankstellen und jeder Menge Haudegen, die in die Wildnis wollen. Heute gibt es große Supermärkte, einen Flughafen und viele kleine Geschäfte und Straßenstände. Wer jetzt allerdings denkt, dass die Stadt groß ist, der sollte sich eher eine Kleinstadt in Deutschland vorstellen, um einen ungefähren Vergleich zu bekommen. 

Wir rollen also durch die Stadt, auf dem Weg zum Audi Camp, auf dem wir zwei Nächte verbringen werden. Weil heute Sonntag ist und die Behörden geschlossen haben, haben wir zwei Tage für Maun eingeplant. Wir brauchen noch Permits, um in die Wildnis fahren zu dürfen. Die Einfahrt durch die Gates ist reguliert und auf eine bestimmte Anzahl Personen und Fahrzeuge beschränkt. Wir finden es richtig gut, dass die Natur verhältnismäßig geschützt wird, indem die Menge von menschlichen Eindringlingen begrenzt wird. 

Ich mache mir Gedanken

Wir kommen am Audi Camp an und checken ein. Alles geht super einfach. Laura hat leider immer noch Kopfschmerzen und legt sich erst einmal für einen Mittagsschlaf hin. Eigentlich wollten wir ihr die Hängematte an die Bäume hängen, aber dann hätte sie ihr Bett mit rund tausend Ameisen teilen müssen. Sie entscheidet sich dann doch für die Rückbank im Auto.

Ich nutze die Zeit und lese noch mal ein wenig zu den kommenden Tagen im Moremi und Chobe. Meine Gedanken kreisen. Bei einigen Dingen weiß ich einfach nicht, wie es wird, auch wenn ich nicht wirklich Angst spüre. Was mich aber tatsächlich beschäftigt ist, wie es wird, wenn uns auf den Tiefsandstraßen Elefanten entgegenkommen. Die Straßen sind nun ja sicherlich auch besonders trocken und durch den fehlenden Regen sehr weich. Und so, wie ich die Wege auf Fotos gesehen habe, sind sie sehr kurvig und liegen zwischen Büschen.

Es wird also nicht immer möglich sein, nach vorne zu schauen. Was machen wir also, wenn plötzlich ein Tier auf dem Weg steht, sich bedroht fühlt und wir uns beim Rückwärtsfahren fest fahren? Die Gedanken kreisen durch meinen Kopf, aber ich beschließe, mir die Situation bewusst, aber mich nicht verrückt zu machen. Ein gesunder Respekt vor dem, was kommt, gehört wohl dazu – beschließe ich.

Plötzlich steht Laura neben mir. Sie hat ungefähr zwei Stunden geschlafen und fühlt sich nun etwas besser. Zumindest bereit, um noch einmal einkaufen zu fahren. Ein Spar Supermarkt soll bis 16 Uhr auf haben – jetzt ist es 14:30 Uhr. Wir machen uns also auf den Weg, um ein paar Dinge für heute Abend – vor allem eine Spülbürste, die wir beim letzten Mal vergessen hatten – einzukaufen. Der Weg war einfach, beim Einkaufen haben wir uns sicher gefühlt und waren kurzerhand auch schon wieder auf dem Rückweg.

Zufriedenheit hat nichts mit Geld zu tun

Wir halten an der Straße und kaufen bei einem älteren Mann noch Feuerholz. Als wir anhalten, springt er uns schon förmlich entgegen. Er trägt einen Anzug und kommt sehr freundlich mit einem Lachen auf uns zu. Man muss sich dieses Bild einmal vorstellen: ein älterer Mann mit Anzug und Schlappen sitzt auf einem Plastikstuhl mitten im staubigen Sand – mit der Hoffnung, dass jemand hält und ihm etwas Holz abkauft. Ziegen laufen umher, die scheinbar auch zu ihm gehören.

Wir steigen aus, sagen ihm, dass wir gerne zwei Pakete Holz hätten. Er rennt direkt los und will uns das Holz zum Auto bringen. Ich fühle mich irgendwie nicht gut dabei und will ihm das Holz abnehmen. Er scheint wirklich alt zu sein. Er ließ sich aber nicht abbringen. Ich glaube, das hatte irgendwie etwas mit Stolz und seiner Vorstellung von Kundenservice zu tun. Man muss es sich mal vorstellen: 10 Scheite Holz (2 Pakete) kosten zusammen 20 Pula, also circa 2 Euro. Für ihn offensichtlich jede Menge Geld. Wir geben ihm etwas mehr und er freut sich übermäßig darüber. Natürlich hätten wir das Holz auch bei Spar kaufen können, aber genau diese Momente machen für uns das Reisen in andere Kulturen aus. Wir winken noch, lachen ihm zu und fahren weiter zu unserem Camp.

Unsere geräumige Campsite

Der Platz ist echt groß und staubig. Der Boden besteht aus Sand, der durch den Wind immer wieder umher gewirbelt wird. Wir haben uns für einen Platz mit Strom entschieden, um noch einmal alle Akkus aufzuladen. Es gibt auch noch eine Sitzbank mit Tisch, eine Feuerstelle mit Rost und saubere Waschhäuser. Vorne an der Rezeption gibt es auch einen Pool und eine Bar mit WLAN.

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Das Audi Camp in Maun

Wir machen erst einmal Feuer und lassen den Abend ausklingen. Heute gibt es Bratkartoffeln und für beide ein Bier. Wir schauen hoch in den Himmel und sehen jede Menge Sterne, während das Feuer noch vor uns lodert. Das hier ist alles erst der Anfang. Das große Abenteuer steht uns erst noch bevor! Wir nehmen den letzten Schluck Bier und verkriechen uns schon um 20:30 Uhr ins Dachzelt. Morgen wird auch ein toller Tag!

Guten Morgen!

Um 6:30 Uhr klingelt unser Wecker. Laura hat leider immer noch Kopfschmerzen. Die Nacht war sicher, schließlich ist der gesamte Platz mit Stacheldraht eingezäunt und ein Sicherheitsdienst patrouilliert umher. Ich mache uns erst einmal Frühstück, damit Laura noch einmal eine Kopfschmerztablette nehmen kann. Hoffentlich hören die Kopfschmerzen bald mal auf… Es gibt Baked Beans mit Toast und Kaffee – ein Essen, das wir noch seeeeehr oft essen werden. Laura nimmt die Tablette und merkt kurze Zeit später zum Glück die Besserung.

Permits beim Wildlife Department kaufen

Um 10 Uhr fahren wir vom Platz, denn heute steht einiges auf dem Programm: Zu allererst geht es zum Wildlife Department, um die Permits für die Nationalparks zu besorgen. Wir finden das Department erst nicht. Da es direkt beim Gericht und der Polizei ist, laufen dort auch einige zwielichtige Gestalten rum. Wir nehmen, wie immer, den Kamerarucksack und unsere Wertsachen mit. Wir machen immer förmlich eine Zeremonie daraus, wenn wir unsere Sachen nehmen und öffentlich weg tragen. Jeder kann ruhig sehen, dass es sich nicht lohnt, das Auto aufzubrechen.

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Wildlife Department in Maun

Wir gehen nur rund 5 Minuten zum Department. Wir haben gelesen, dass manchmal Touranbieter dort anstehen und eine Weile brauchen, bis sie alles haben, was sie für ihre Gäste benötigen. Aber wir haben Glück und geraten an eine nette Frau, die uns kurzerhand alles ausstellt, was wir brauchen. Laura ist wie immer gut vorbereitet und hat alle notwendigen Unterlagen, wie Buchungsbestätigungen der Campsites, dabei. Während Laura mit ihr alles organisatorische klärt – darin ist Laura definitiv viel organisierter als ich – schaue ich mich um. Ich entdecke überall Fotos der Minister. Alle eingerahmt in prunkvollen Bilderrahmen. Selbst der Fischereiminister thront majestätisch an der Wand. Macht und Status scheinen in Botswana wohl eine große Rolle zu spielen. Laura bezahlt noch per Kreditkarte und dann sind wir nach 10 Minuten auch schon wieder raus und haben alles, was wir brauchen.

Flug über das Okavango Delta reservieren

Weiter geht es zu Kavango Air, denn für heute steht auch ein Flug über das Okavango Delta auf dem Programm. Wir rätseln darüber, ob es wirklich so grün ist, wie man es von Fotos kennt oder ob es genau so trocken ist, wie Maun, da es sehr lange nicht geregnet hat. Wir parken am Flughafen (einem wirklichen kleinen Flughafen), gehen ins Gebäude und werden im ersten Stock fündig: Kavango Air.

Während wir durch die Gänge laufen, sehen wir viele Menschen dort warten – entweder auf ihren eigenen Flug oder auf Gäste, die direkt nach Maun reisen. Wir machen die Tür vom Büro auf und stoßen auf eine sehr nette Frau. Wir fragen nach den Möglichkeiten und sie bietet uns eine private Maschine an, die uns für 350 US$ alleine über die Region fliegen soll. Den Luxus brauchen wir nicht und um 13 Uhr wäre die Maschine los geflogen. Ich möchte sehr gerne das Abendlicht abpassen, um Fotos im schönen Licht machen zu können.

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Kavango Air am Flughafen in Maun

Wir fragen nach Alternativen und bekommen eine „große Maschine“ angeboten, die sich als für uns klein herausstellt: 6 Plätze inkl. Piloten. Jeder hat einen Fensterplatz und der Flug kostet 120 US$ pro Person – Abflug ist um 16 Uhr. Das ist unser Flug, perfekt! Wir schlagen zu und lassen uns noch erzählen, dass wir eine halbe Stunde vorher da sein sollen, um noch durch die Sicherheitskontrolle gehen zu können. Die Gesamtflugzeit wird 45 min lang sein. 

Wir machen uns also wieder auf den Weg. Dieses Mal zum Campingzubehörladen „Kalahari Kanvas“, bei dem wir eigentlich noch ein weitere Lampe kaufen wollen. Wir würden gerne vorne und hinten am Auto eine Lampe aufstellen können, um insbesondere in der Wildnis gut sehen zu können. Leider gab es dort aber eher Zeltzubehör und anderen Schnick-Schnack, den kein Mensch braucht. Wir ziehen also etwas enttäuscht wieder ab. War aber auch gut so, denn später entdecken wir im Auto noch eine Lampe, die ideal für die weitere Reise war. So ist es ja manchmal…

Fleisch bei Beef Boys kaufen

Nächster Stopp: Beef Boys. Ein Geschäft mit einer großen Auswahl an Fleisch und Gemüse – erkennbar an einem geklauten Chicago Bulls Logo. Die Auswahl ist wirklich gut und ich entscheide mich für ein T-Bone-Steak. Wir kaufen noch Kartoffeln und ein Knobibrot, das es heute Abend geben soll. 

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Beef Boys in Maun

Wir haben ein Haustier

Zurück auf dem Platz machen wir noch den Abwasch, bevor es später los geht zum Flug. Während wir abwaschen, besucht uns eine Katze, die uns nicht mehr von der Seite weicht. Erst legt sie sich auf unsere Stühle und schläft – später liegt sie auf dem Dachzelt, als wir losfahren wollen. Warum auch immer springe ich auf das Auto und habe dabei entdeckt, dass sie mittlerweile da oben ist. Als ich sie herunter scheuchen wollte, hat sie aber mal gar keine Anstalten gemacht, den Platz zu räumen. Ich habe sie also kurzerhand genommen und mit runter getragen. 1: 0 für mich, denn sie war ziemlich perplex. Es ist nämlich schon 15:30 Uhr und wir sollten langsam mal los zum Flughafen.

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Katze auf unserer Campsite in Maun

Flug über das Okavango Delta

Wir kommen um 16 Uhr am Kavango Air Büro an, zahlen noch die restliche Gebühr und bekommen gesagt, dass die weiteren Gäste noch eintrudeln würden. Wir gehen also noch eine Weile in das Flughafengebäude, bevor es gleich losgeht. Wobei „gleich“ ist gut, denn es tut sich gar nichts. Die restlichen Passagiere lassen auf sich warten.

Eine halbe Stunde später kommt eine durchmischte Gruppe von jüngeren Leuten an, die offensichtlich die fehlenden Gäste sind. Alle müssen noch einmal aufs Klo und zahlen noch ihren Flug. Rund 30 Minuten später geht es dann also in Richtung Sicherheitskontrolle. Also stell’ dir jetzt nichts besonderes vor. Ich behaupte, die Kontrolle war mehr Schein als Sein. Wir werden dann mit einem kleinen Van zu den Fliegern gebracht. Laura und ich sitzen hinten im Flieger und können so auch hinten hinaus schauen. Es geht los! Man das wird sicher cool.

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Flug über den Moremi ab Maun

Kaum sind wir in der Luft, sehen wir auch schon die ersten Tiere. Jede Menge Elefantenherden, Giraffen, Nilpferde, Nashörner und Antilopen laufen unter uns umher. Wie krass ist das bitte!? Der Blick von oben ist noch einmal ganz besonders, um diese Weite zu verstehen. Man sieht immer wieder kleine Trampelpfade von den Tieren und zweispurige Rillen, die wohl von den Autos sind. Wir sind total begeistert und wissen jetzt schon, dass sich der Flug lohnen wird.

Es geht weiter und wir entdecken plötzlich einen Waldbrand. Die Landschaft ist auch wirklich trocken. Diese grüne Landschaft, die wir auf Fotos gesehen haben, ist da unten nun wirklich nicht. Zeit, dass es bald mal wieder regnet. Die Waldbrände sind wirklich schlimm und viele Tiere verenden in den Flammen. Gleichzeitig liefert der Brand natürlich auch wichtige Nährstoffe für den Boden und die toten Tiere sind dann auch wieder Futter für jede Menge andere Tiere. Ein Kreislauf, der sicherlich sinnvoll ist, aber auf der anderen Seite auch immer echt grausam ist.

Wir drehen und machen uns bereit für den Anflug auf Maun. Um 17:20 Uhr landen wir wieder auf der kleinen Landebahn. Ein wirklich toller Vorgeschmack auf das, was die Tage auf uns zukommen wird. Da unten werden wir schlafen. Mittendrin. Um uns herum Wildtiere und wir gemütlich im Zelt. Ich kann es kaum glauben.

Noch einmal einkaufen und voll tanken

Nach dem Flug fahren wir noch einmal einkaufen und packen Vorräte für die kommenden Tage ein. Es wird keine Möglichkeit geben, einzukaufen oder auch zu tanken. Alles muss daher haltbar sein. Du glaubst nicht, wie viele Dosen Bohnen, Nudeln und Tomatensauce wir kaufen. Aber auch Zutaten für Teig, um mal ein Brot zu backen oder Pizzateig zu machen. Wir wollen es uns gut gehen lassen und die Zeit in der Wildnis genießen.

Nach dem Einkauf fahren wir noch zu einer Tankstelle, um das Auto und die Zusatzkanister aufzutanken. Wir haben insgesamt 170 Liter Diesel dabei – 130 Liter im Tank und Zusatztank und noch einmal 20 Liter pro Zusatzkanister. Den Service an der Shell-Tankstelle in Maun können wir wirklich empfehlen. Unser Auto wurde aufgetankt und ich konnte die Kanister vom Dach heruntergeben. Der Kollege hat sie angenommen, aufgetankt und mir wieder hoch gegeben. Wir zahlen noch und geben ein Trinkgeld, bevor es zurück ins Camp geht.

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Noch mal auftanken, bevor es in die Wildnis geht

Nun sitzen wir hier, machen Feuer und backen das Knobibrot auf. Ein Bier darf natürlich auch nicht fehlen. In unseren Köpfen kreisen die Gedanken. Wie wird es morgen, wenn es wirklich los geht? Unser erstes Camp wird Third Bridge sein. Dafür müssen wir ein ganzes Stück durch den Moremi fahren – mit jeder Menge Tiefsand und Tieren. Man sind wir gespannt, was uns für ein Abenteuer erwarten wird. Wir schauen uns noch einmal an und können in den Gesichtern die Mischung aus Vorfreude und Aufregung sehen. Wir grinsen, prosten uns noch einmal zu und verschwinden dann im Dachzelt. Wildnis, wir kommen!

Dieser Artikel ist Teil einer Reisebericht-Serie. In den kommenden Wochen werden wir weitere Teile zu unseren Erlebnissen in Botswana schreiben. Wir gefällt Dir diese Art von Artikeln? Schreib es uns doch mal in den Kommentaren.
  1. Ja ihr Lieben das war al wieder ein intersssanter Bericht und lässt die Spannung spüren die euch begleitet! Wir warten auf die Fortsetzung! Lg O&O

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