Kennen wir uns eigentlich schon? Wahrscheinlich nicht, sonst wärest Du wohl nicht hier gelandet. Wir sind Laura und Tobi aus der Nähe von Hamburg und wir teilen die große gemeinsame Leidenschaft, auf eigene Faust in die letzten Wildnisgebiete der Welt zu reisen. Davon müssen wir dir unbedingt erzählen!

Aber vielleicht erstmal einen Schritt zurück und der Reihe nach…

Wir lieben die Natur

Wenn wir reisen, dann muss alles draußen stattfinden. Das genießen wir am meisten daran. Wir waren schon immer große Naturliebhaber und da liegt es nahe, dass wir am liebsten mit dem Camper oder Fahrzeug mit Dachzelt unterwegs sind. Uns bringt es eine Menge Spaß, unsere Rundreisen selbst zu planen. Bereits während der Reiseplanung beschäftigen wir uns gerne mit dem jeweiligen Reiseziel und steigern so die Vorfreude auf die Reise selbst.

Über die Jahre haben wir immer mehr gemerkt, was für uns einen perfekten Roadtrip ausmacht. Wir haben uns langsam gesteigert und uns mit jeder Reise mehr Abenteuer zugetraut.

Zusammen bereisen wir nun schon seit einigen Jahren die Welt. Wir konnten schon Eindrücke in Australien, Thailand, Europa, Namibia, Botswana und ein paar mehr Eindrücke in Nordamerika sammeln. In Kanada und den USA waren wir glücklicherweise schon mehrmals.

Wir sind neugierig und wollen auf unseren Trips größtmöglich selbstbestimmt sein und ohne Vorgaben reisen. Wir lieben es, diese Freiheit zu spüren. Wir lieben es, in der Natur zu sein – weit weg von großen Städten. Wenn wir von wilden Tieren umgeben sind und feststellen, dass wir als Mensch nur ein Teil des Ganzen sind, dann kommt in uns jedes Mal ein demütiges Gefühl auf. Nachdem wir durch verschiedene Länder gereist sind und viele unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben, ist für uns nun klar, dass wir auf der Suche nach diesem bestimmten Gefühl sind.

Und genau dieses Gefühl haben wir in Nordamerika gefunden:

Nordamerika

Die raue Küste und endlose Weite Kanadas hat uns vor ein paar Jahren in den Bann gezogen. An einer wilden und zerklüfteten Küste auf Vancouver Island, standen wir und waren direkt von der Kulisse, die sich uns bot, beeindruckt. Den Pazifik mit den kleinen vorgelagerten Inseln vor uns und hinter uns endlos scheinende Wälder. Am Horizont erheben sich die Berghänge des Clayoquot Sound. Das sind Bilder, die uns nicht aus dem Kopf gehen sollen.

Wir sagten so etwas wie: wenn wir irgendwann heiraten, dann wäre hier ein guter Ort dafür. Und so kam es vier Jahre später tatsächlich. Wir standen in Tofino genau an der gleichen Küste barfuß im Sand und heirateten. Wir fühlten uns so ungezwungen und haben jeden Augenblick bewusst wahrgenommen. Es war ein unvergesslicher Tag. Wir haben Dinge gemacht, die uns Spaß bringen und die uns etwas bedeuten. Wir haben bei strahlendem Sonnenschein Bären an einem Flussausläufer beobachtet und sind mit einem Wasserflugzeug über schneebedeckte Berge geflogen.

Laura und Tobi 02
Heiraten am MacKenzie Beach in Tofino, Vancouver Island

Es war ein Tag voller Abenteuer in der Natur. Ganz entspannt, so simpel und für uns richtig großartig. Jeden Augenblick haben wir zusammen erlebt und für die Ewigkeit gesammelt. Mit der wilden Landschaft Kanadas fühlen wir uns seitdem noch stärker verbunden.

Aber auch im südlichen Afrika haben wir dieses bestimmte Gefühl gefunden:

Südliches Afrika

Auf Safari gehen und Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten, ist für uns das Schönste, was man im südlichen Afrika machen kann. Besonders, weil uns nach der ersten Afrika Reise bewusst geworden ist, wie selten und wertvoll diese Wildtier-Gebiete sind. Der Moment, als uns das erste Mal plötzlich eine Herde Elefanten gegenüber stand, werden wir wohl nie wieder vergessen. Oder die Nacht, als wir von dem Lachen der Hyänen wach geworden sind… wir hören dieses Geräusch noch heute, wenn wir daran denken.

Namibia und Botswana sind einfach unbeschreiblich. Die unendliche Weite und Abgeschiedenheit, die wir hier kennengelernt haben, hat uns mit den unterschiedlichsten Gefühlen konfrontiert. Auf den Pisten, abseits der Zivilisation, begegnet man nur selten anderen Fahrzeugen. Lediglich die Staubwolke hinter unserem Fahrzeug war unser ständiger Begleiter.

Wenn wir abends vor unserem aufgebauten Dachzelt am Lagerfeuer saßen, gab es nichts, was wir vermisst hätten. Dabei haben wir entweder einfach nur die absolute Ruhe genossen oder waren in tolle Gespräche vertieft – beides war unglaublich schön.


Nordamerika und das südliche Afrika also – da fühlen wir uns wohl und dorthin werden wir unsere weiteren Reisen planen. Von jeder Reise lernen wir so viel über die Natur, über das Verhalten der Tiere und letztendlich über uns selbst.

Wir wollen Dir so gerne diese Orte zeigen und näher bringen! Daher hoffen wir, dass wir dich mit unseren Fotos, Videos und Texten inspirieren können. Wir wissen, dass es viel Zeit braucht, um eine Individual-Reise zu planen. Gerade in Afrika ist die Planung sehr aufwendig und zeitintensiv.

Auf Collect Footprints wollen wir Dir deshalb helfen, Deinen Traum von einer solchen Reise zu verwirklichen. Hinein ins Abenteuer und rein in die Natur. Denn wer weiß schon, wie lange die Wildnis-Gebiete in dieser Form noch vorhanden sein werden?

In diesem Sinne: Go wild for a while und #collectfootprints.