Camping Taschenlampe: Darauf solltest Du beim Kauf achten

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Geht es dir auch so, dass Du nie die richtige Camping Taschenlampe dabei hast? Entweder sie ist zu dunkel oder macht nur einen Spot, obwohl Du lieber den Platz ausgeleuchtet haben willst. Außerdem gibt es irre viele verschiedene Lampen mit den unterschiedlichsten Preisen – wer soll da noch durchsteigen? Wir kennen das und haben dir hier unser Lampen-Equipment für das perfekte Licht beim Camping zusammengestellt, das sich auf unseren Reise in Nordamerika und dem südlichen Afrika schon des Öfteren bewährt hat.

Welche Typen von Camping Lampen gibt es?

Es gibt natürlich jede Menge verschiedene Beleuchtungsarten – mal praktisch, mal mehr dekorativ. Wir wollen in diesem Artikel vor allem die praktischen Lampen vorstellen – aber ja, Du hast natürlich Recht, die Lichterkette ist ein must-have und muss natürlich auch mit.

Taschenlampe

Klassischerweise gibt es natürlich die Camping Taschenlampe. Man kann beinahe sagen, dass sie das Urgestein unter der Ausleuchtung ist, denn schon seit Ewigkeiten wird damit für Ausleuchtung gesorgt. Während sie früher aus einer großen Batterie und Glühbirne bestanden hat, ist sie heute schon als Mini-Taschenlampe für die Hosentasche zu haben. Es gibt aber auch genau das Gegenteil: Taschenlampen, die so groß und hell sind, dass man auch in weiter Entfernung die Nacht zum Tag machen kann.

Eine Camping Taschenlampe nutzen wir zum Leuchten in die Ferne

Wir benutzen Taschenlampen vor allem für die Ausleuchtung in der Ferne. In Afrika hörten wir es immer wieder im Busch knacken und dann waren wir doch froh, wenn man sieht, wer da anmarschiert kommt. Meist waren es dann Elefanten, die Hunger auf ein paar der leckeren Büsche hatten. In Nordamerika geht es uns aber genau so: wir fahren nicht selten Abends noch einmal los und haben dann die Taschenlampe dabei, um in der Ferne einfach besser schauen zu können.

Stirnlampe

Beim Camping hingegen nutzen wir Taschenlampen jedoch nahezu gar nicht. Dort haben wir vor allem Stirnlampen im Einsatz, denn die sind ultra praktisch. Einmal aufgesetzt und angestellt, machen sie vor einem alles schön hell – egal wo man hinschaut.

Unsere Stirnlampen nutzen wir am meisten – die sind echt praktisch

Das ist praktisch, denn wir haben immer die Hände frei – egal, ob beim Kochen über dem Lagerfeuer, dem Gang auf Toilette oder auch, um nicht über Baumwurzeln zu stolpern. Die Stirnlampe ist die mit Abstand am meisten benutzte Lampe, die wir beim Camping verwenden.

Laterne

Eine weitere Art von Camping Taschenlampe haben wir jedoch auch immer dabei: die Laterne. Sie ist sehr praktisch, wenn man einfach mal den Platz ausleuchten will. Entweder Du stellst sie auf den Tisch und kannst dort dann gut sehen oder auf die Motorhaube, um die Umgebung auszuleuchten. Letzteres ist insbesondere in Afrika wichtig. Dort haben wir meist vorne und hinten am Auto eine Laterne positioniert, um einen gewissen Rundblick haben zu können. So sieht man schnell im Augenwinkel, wenn sich ein Schatten eines Tieres annähert.

Laternen machen den Platz schön hell – besonders beim Kochen praktisch

Aber selbst wenn Du nicht dort zeltest, wo gefährliche Tiere unterwegs sind, ist es einfach praktisch. So brauchst Du nicht dauernd die Stirnlampe zu tragen und siehst trotzdem die Baumwurzel, über die Du vielleicht sonst geflogen wärest.

Darauf solltest Du bei der Camping Beleuchtung achten

Lichtstärke

Zunächst einmal solltest Du wissen, dass Lampen tendenziell eher zu dunkel, als zu hell sind. Die Lichtstärke ist ein großer Faktor, den Du beim Kauf beachten solltest. Meist wird diese mit Lumen angegeben, was der Lichtstärke entspricht. Wichtig zu wissen ist hier aber auch, dass der Lichtkegel darüber entscheidet, wie weit in der Ferne oder in der Breite Du helles Licht hast. Oft fokussieren sich Taschenlampe auf die Ferne, Laternen beispielsweise eher auf die Umgebungsbeleuchtung.

Beleuchtungsdauer

Die Dauer der Leuchtkraft ist gerade beim Camping nicht außer Acht zu lassen. Besonders in Ländern wie Afrika oder auf Roadtrips durch Nordamerika ohne Stromversorgung musst Du sicherstellen, dass die Lampen abends wieder einsatzbereit sind. Du kannst natürlich viele Ersatzbatterien mitnehmen, uns ist das aber zu umständlich und wir finden es aus Umweltgründen auch nicht empfehlenswert. Wir achten bei unseren Lampen darauf, dass man sie per USB beim Fahren aufladen kann (dann sind sie abends wieder einsatzbereit) oder man wenigstens Akkus verwenden kann. Die gute Nachricht ist, dass moderne Lampen fast ausschließlich LEDs verwenden und damit der Stromverbrauch deutlich geringer ist, als es früher bei Lampen der Fall war.

Befestigung und Verstellbarkeit

Wir achten auch immer darauf, wie die Lampen zu befestigen sind. Bei Stirnlampen beispielsweise ist es uns wichtig, dass sie einerseits gut am Kopf sitzen und nicht drücken, aber auch, dass man sie nach unten neigen kann. Nichts ist nerviger, als Stirnlampen, die schnurgerade nach vorne leuchten und man immer den Kopf neigen muss, um zu sehen, wo man hin tritt. Das ist echt die Pest.

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Achte auf die Möglichkeit eine Stirnlampe zu neigen

Bei Laternen achten wir darauf, dass sie einen Magneten haben, um sie am Auto zu befestigen. Das ist sehr praktisch, denn auf der Motorhaube oder hinten am Blech kann man sie dann gut befestigen und den Platz somit optimal ausleuchten. Gut ist auch, wenn sie noch einen Bügel haben, um sie abends oben am Zelt oder im Camper aufhängen zu können. Laternen benutzen wir so vielseitig und wollen sie auf gar keinen Fall missen.

Rotes Licht

Neben der Lichtstärke, Leuchtdauer und der Befestigung haben wir noch weitere Funktionen lieben gelernt. Wusstest Du, dass Tiere rotes Licht nicht so gut sehen können? Das ist sehr hilfreich, denn so ziehen Laternen oder Stirnlampen mit rotem Licht keine Insekten an. Wir haben oft abends das rote Licht an der Stirnlampe an und vermeiden so, dass uns Falter ins Gesicht fliegen. Hast Du darauf nicht geachtet dann unser Tipp: Mund zu!

Bei der Laterne nutzen wir das rote Licht ebenfalls sehr gerne. Wenn wir in das Zelt krabbeln, schalten wir auf rotes Licht um, bevor wir das Fliegennetz öffnen und verhindern so, dass sämtliche Insekten mit uns zusammen die Gemütlichkeit des Zeltes genießen – wie dieses Summen von Mücken im Zelt nervt!

Lichtstärke einstellbar

Zudem wichtig ist uns auch noch das Einstellen der Lichtstärke, denn abends wollen wir den Platz voll ausleuchten, aber beim Lesen im Zelt nur noch gedimmtes Licht haben. Ähnlich ist es bei der Stirnlampe: mal willst Du viel sehen, beim Pinkeln aber keine Falter im Gesicht haben.

Verstellbare Stirnlampen sind für uns ein Muss

Wasserdicht

Du kennst es wahrscheinlich auch: Regen kommt immer dann, wenn man ihn überhaupt nicht braucht. Wir haben uns deshalb dafür entschieden, dass vor allem die Stirnlampen wasserdicht sein sollten, weil man sie nun mal auch bei Regen braucht. Einmal waren wir in Namibia zur Regenzeit unterwegs, dafür war eine wasserfeste Stirnlampe schon gut.

Wasserdichte Laternen und Taschenlampen wären empfehlenswert, aber unserer Meinung nicht unbedingt notwendig. Die meisten Lampen für den Outdoor-Bereich sind mittlerweile aber ohnehin wasserdicht.

Diese Camping Taschenlampe nutzen wir

Ob es nun die besten Lampen sind oder nicht, wir wissen es ehrlich gesagt nicht. Für uns haben wir sie aber auf unseren Reisen – selbst durch die Wildnis Botswanas – für gut befunden und können sie guten Gewissens empfehlen. Da ist sie nun, unsere Camping Taschenlampe pro Kategorie, um die Nacht zum -tag zu machen:

Ledlenser P7R

  • Stirnlampe
  • Wiederaufladbar
  • 1000 Lumen
  • 40 Stunden
  • 210 Meter
  • Spritzwassergeschützt nach IPX4

Nitecore NU25

  • Taschenlampe
  • Wiederaufladbar
  • 360 Lumen
  • 160 Stunden
  • 4 Helligkeitsstufen (plus rotes Licht)
  • Kippen nach unten möglich
  • Wasserdicht nach IP66

FENIX CL25R

  • Laterne
  • Wiederaufladbar
  • 350 Lumen
  • ca. 5 Std bei hellem Licht
  • 6 Helligkeitsstufen (plus rotes Licht)
  • Magnetfuß mit Stativgewinde
  • Wasserdicht nach IPX-6

*Letzte Aktualisierung der Preise vom 6.08.2020 um 16:11 Uhr. Alle mit einem Sternchen gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Collect Footprints erhält bei jedem Kauf über diesen Link eine Provision. Die gute Nachricht: Der Preis ändert sich für dich nicht, aber du kannst dieses Projekt damit finanzieren!

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